‘Grateng is nicht gleich Grateng’

Eine Herausforderung


What? So etwas Banales wie Kartoffel-Gratin auf diesem Blog?

Jedoch, wie wir im 'Revier' sagen: "Grateng is nich gleich Grateng". Da gibt es feine Unterschiede.

Und damit erheben wir die klassische Sättigungsbeilage zum Hauptgericht. Mit Broccoli, einer tollen 'Hack'-Füllung und feinem Cheddar- und Gruyère-Käse wird diese Beilage zum Hauptgericht.

Zutaten


  • 1 kg Kartoffeln in Scheiben 
  • 500 gr Broccoli (frisch oder TK) 
  • 500 Veggie-Hack 
  • 1 Rote Zwiebel 
  • 3 Eier 
  • 100 ml Gemüsefond 
  • 100 ml Rotwein
  • 250 gr geriebener Cheddar
  • 300 gr Gruyère in Scheiben
  • 50 gr geriebener Parmesan
  • 1/2 Becher Schmand 
  • 1-2 TL Worcester Sauce 
  • 1 EL Tomatenmark 
  • Paprikapulver (scharf) 
  • 1 Prise Muskat 
  • Olivenöl 
  • Salz 
  • Pfeffer

Playlisten zum Kochen


Erinnert ihr euch an euer erstes ‘richtiges’ Rock-Album? Für mich war es definitiv ‘Made in Japan’ von Deep Purple. Nach dem Opener ‘Highway Star’ war die Liebe zur Rockmusik, Hard Rock und Heavy Metal geboren. Un ich kam zu der Erkenntnis, dass ein Song eine ganze Schallplattenseite füllen kann.

Heute gibt es das Remaster auf Vinyl. Pflichtprogramm.


Highway Star

Child In Time

Smoke On The Water

The Mule

Strange Kind of Woman

Lazy

Space Truckin’

Zubereitung

Kartoffeln: Da kann es jeder halten, wie er mag. Ihr könnt nicht ganz durchgegarte Kartoffeln verwenden, Pellkartoffeln vom Vortag, rohe Kartoffeln (die brauchen natürlich länger) oder wie hier fertige Bratkartoffeln aus der Tiefkühltheke. Die gefrorenen Bratkartoffeln sind vorfrittiert und eigenen sich daher ideal für ein Gratin.

Broccoli: Egal, ob ihr euch für frischen oder gefrorenen Broccoli entscheidet. Wichtig ist, dass ihr sie in kochenden Salzwasser so ungefähr 2 bis 3 Minuten blanchiert.

Die 'Hack'-Füllung. Ihr scheidet die rote Zwiebel in feine Stücke. Olivenöl wird in einer Pfanne erhitzt und Zwiebel dazugegeben. Schön schmoren lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann gebt ihr das Veggie-Hack dazu und lasst es schön abraten, eine Prise Paprikapulver rundet die Sache ab. Hinzu kommt das Tomatenmark, was auch etwas angebraten wird, damit es die Bitterstoffe verliert. Jetzt wird abgelöscht! Und zwar mit 100 ml Gemüsefond und 100 ml Rotwein. Das Ganze lassen wir ein bisschen köcheln, um die Flüssigkeit zu reduzieren. Ist die Flüssigkeit fast 'verdampft', kommt die Worcester Sauce zu dem Hack.

'Das gewisse Etwas', die Soße: Ihr schlagt drei Eier auf, würzt mit Pfeffer, Salz und einer Prise Muskat. Dazu gebt ihr den halben Becher Schmand und den geriebenen Parmesan. Alles zusammen mit einem Schneebesen aufschlagen.

Los geht's: Ihr nehmt eine Auflaufform. Bitte nicht so eine tiefe Form, wie ihr es auf den Bildern seht- Eine zu tiefe Form wirkt sich ungünstig auf die Garzeit aus. Ihr bestreicht die Backform mit Olivenöl. Dann wird geschichtet. Eine Lage Kartoffeln, eine Lage 'Hack', eine Lage Broccoli. Darüber etwas von der Soße verteilen und den geriebenen Cheddar darüber geben. Dies wiederholen, bis nichts mehr da ist. Ganz am Ende deckt ihr den Auflauf mit den Gruyère-Scheiben ab.

Dann geht das Ganze für 45 Minuten n den auf 180° bis 200° vorgeheizten Backofen.Nach der Garzeit, den Auflauf für mindestens 10 Minuten ruhen lassen, damit die Soße stockt und das Ganze zur Ruhe kommt.


Tipp: Wenn ihr mit TK-Ware arbeitet, kalkuliert mindestens 1 Stunde Backzeit an. Oder Ihr taut Kartoffeln und Broccoli vorher auf.

Deep Purple - Made in Japan